Zwar taten sich die Hausherren in den ersten 30 Minuten in der Offensive schwer, doch gleichsam brachte Bochum in der Offensive gar nichts gefährliches zustande. Lukas Hradecky erlebte daher sehr ruhige erste 45 Minuten. Die Routineaufgaben erledigte der Torhüter ruhig und abgeklärt.
Nach der Pause kam durch Antwi-Adjei mal ein Lebenszeichen von den Gästen, doch wurde der Bochumer beim Abschluss noch entscheidend gestört, ohne das Hradecky noch eingreifen musste. Während ein Treffer von Andrich aufgrund einer vorherigen Abseitsposition nicht zählte, hatte Bochum nach 65 Minuten mal wieder eine Chance, als ein Bochumer am ersten Pfosten vor Hradecky an den Ball kam, diesen aber nicht aufs Tor brachte. Anschließend kam von den Gästen in der Offensive nichts mehr.
torwart.de-Bewertung
Hradecky (Bayer Leverkusen)
Riemann (VfL Bochum)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Manuel Riemann verursachte den Elfmeter gegen Schick zum 1:0 (foto: firo)
Manuel Riemann / VfL Bochum:
Die Hausherren taten sich die erste knappe halbe Stunde schwer gegen die Bochumer, doch dann traf Schick mit einem Doppelschlag zum 2:0. Zunächst fädelte er im 1 gegen 1 im Strafraum gegen Riemann ein und holte somit einen Elfmeter raus. Diesen konnte er in die rechte Ecke aus Sicht von Riemann verwandeln. zwar ahnte der Keeper die Ecke, doch kam er an den platzierten Versuch nicht mehr heran.
Quasi im Anschluss konnten die Hausherren einen schnellen Konter über rechts setzen. 15 Meter vor der Grundlinie flankte Frimpong dann scharf in die Mitte, wo Schick 10 Meter vor dem Tor aus vollem Lauf zum Abschluss kam und diesen halbhoch am aufgerückten Riemann vorbei ins Tor drosch. Riemann versuchte dabei noch, den Winkel zu verkürzen, konnte aber nicht mehr parieren. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte Schick dann den lupenreinen Hattrick. er wurde mit einem Eckstoß von rechts in der Mitte gefunden und konnte aus 6 Metern einköpfen. Riemann entschied sich zuvor, sich von der Linie zu lösen, um den Ball möglichst noch abzufangen, konnte sich aber aufgrund der sich vor ihm befindlichen Spielertraube nicht durchsetzen und konnte dadurch gar nicht mehr eingreifen. Zuvor konnte Riemann gegen Hofmann und Frimpong jeweils gut parieren.
In der 69. Minute legte der eingewechselte Boniface das 4:0 nach. Auf halbrechts wurde Wirtz angespielte und steckte dann auf den startenden Boniface durch, der somit allein auf Riemann zulaufen konnte. Zwar kam Riemann mit dem Arm noch an das Spielgerät, lenkte es aber nur noch ins eigene Tor.
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