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SC Freiburg - VfL Wolfsburg 2:0
Mark Flekken / SC Freiburg:
Der SC Freiburg revanchiert sich für 0:6 Niederlage im Hinspiel gegen Wolfsburg und wahrt somit seine Chance auf die Teilnahme an der Champions in der kommenden Saison. Dabei sah es lange Zeit eher nach einem ereignisarmen Remis aus. Beide Mannschaften riskierten in der Offensive nicht wirklich viel, um die eigene Defensive nicht zu destabilisieren. Somit hatten die Gäste aus Niedersachsen in der ersten Hälfte keinen nennenswerten Abschluss zu verzeichnen, sodass Mark Flekken in seinem möglicherweise letzten Heimspiel für den SC Freiburg zunächst nichts weiter zu tun hatte.
Auch nach der Pause blieb es bei einem ähnlichen Bild. Es blieb zunächst eine unspektakuläre Partie mit uninspirierten Gäste, die bis zum Ende der Partie nahezu keine Torgefahr heraufbeschwören konnten. Nach dem Doppelschlag der Hausherren zu Beginn der Schlussphase war die Partie bereits entschieden, sodass Flekken bis zum Schlusspfiff nicht mehr geprüft wurde.
Koen Casteels / VfL Wolfsburg:
Letztlich verlieren die Wölfe aufgrund eines Doppelschlages zu Beginn der Schlussphase der kurz zuvor eingewechselten Günter und Petersen durchaus nicht unverdient mit 2:0. Nicht unverdient war die Niederlage aufgrund der Harmlosigkeit der Gäste, die über die gesamte Partie hinweg kaum Druck nach vorn erzeugen konnten. Doch auch die Hausherren blieben vor dem Tor von Koen Casteels lange Zeit blass und konnten vor allem in den ersten 45 Minuten des Spiels keine nennenswerten Chancen generieren. Lediglich Grifo fiel mit einigen wenigen Halbchancen auf, doch wirkliche Prüfungen stellten auch diese für Casteels nicht dar.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ein zerfahrenes Spiel ohne Highlights. Dann aber trafen die Gastgeber in der 70. Minute durch Günter zum 1:0. Auf dem rechten Flügel kam Sallai an den Ball und zog dann 20 Meter vor dem Tor nach innen und passte dann quer auf Günter, der auf Höhe des zweiten Pfostens auf die lange Ecke abzog. Casteels bewegte sich daher auch sofort in die vermeintlich bedrohte Ecke. Allerdings wurde der Schuss noch in der Mitte von Bornauw derart entscheidend abgefälscht, sodass er unter die Latte mutig ins Tor flog, während Casteels bereits auf dem Boden lag. Wenig später erhöhte Petersen auf 2:0. Wieder war es Sallai auf dem rechten Flügel, der den Angriff einleitete und in die Mitte zog. 10 Meter vor der Grundlinie legte Sallai quer in die Mitte, wobei ein Freiburger am ersten Pfosten den Ball verpasste und dann der Freiburger Edeljoker in der Mitte den Ball über die Linie drückte. Casteels versuchte dabei zunächst, sich passend zu einer möglichen Flanke zu positionieren und musste dann sukzessive immer weiter in die Mitte rücken und kam dennoch gegen den Abschluss von Petersen zu spät und konnte daher den Anschluss nicht mehr erreichen.
Wenige Minuten später erzielte Petersen sogar noch das vermeintliche 3:0, doch wurde der Treffer aufgrund eines zuvor erfolgten Foulspiels letztlich nicht gegeben. Mehr passierte dann bis zum Ende des Spiels nicht mehr, sodass es bei dem Ergebnis von 2:0 für die Gastgeber blieb.
Torwartvergleich | Flekken, SC Freiburg | Casteels, VfL Wolfsburg | Gegentore | 0 | 2 | Torschüsse gesamt | 9 | 16 | Schüsse aufs Tor | 2 | 7 | Geblockte Torschüsse | 3 | 3 | Schüsse außerhalb Strafraum | 3 | 5 | Schüsse innerhalb Strafraum | 6 | 11 | xG | 0,72 | 1,32 | xG auf das Tor | 0,5 | 1,02 | Torwartparaden | 2 | 5 | Schüsse gehalten % | 100 | 71 | Paraden durch Hechten | 2 | 3 | Sweeper-Aktionen | 0 | 0 | Lange Pässe | 24 | 19 | Kurze Pässe | 20 | 23 | Flanken abgefangen | 1 | 0 | Ballkontakte | 50 | 52 | Pässe/davon angekommen | 44/32 | 42/27 | Abwürfe | 2 | 5 | Gefaustete Bälle | 0 | 0 | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
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