Der Effzeh bleibt auch weiterhin nach dem Heimerfolg gegen Frankfurt ohne eigenen Treffer und muss gegen den zuvor in vier Spielen am Stück torlosen VfL Bochum eine empfindliche 0:2 Heimniederlage hinnehmen. Der erste Gegentreffer erfolgte bezeichnenderweise in der 9. Minute nach einem Strafstoß durch Stöger. Es war der erste Elfmeter für den VfL in dieser Spielzeit. Schwäbe hatte dabei Pech, dass der Ball unter seinem Knie hindurch ins Tor rutschte. Ein Fehler lag dabei nicht vor. In der Folge kam der Gast nur selten vor das Kölner Tor. Erst in der 36. Minute hatte Asano die nächste Chance, doch seinen zentralen Abschluss aus 8 Metern konnte Schwäbe parieren, indem er rechtzeitig die Hände nach oben riss.
Auch nach der Pause passierte relativ wenig. Köln drückte, ohne wirklich gefährlich zu werden auf den Ausgleich, sodass Bochum zunächst auf die eigene Defensivarbeit fokussiert war. In der 76. Minute erfolgte dann die Vorentscheidung. Stöger brachte die Hereingabe aus dem rechten Halbfeld. In der Mitte verstolperte zunächst Asano den Ball, sodass aber Masovic aus 7 Metern zum Abschluss kam und den Ball an die Unterkante der Latte setzte. Von dort sprang die Kugel hinter die Linie. Schwäbe musste sich dabei zunächst auf Asano ausrichten und konnte danach nicht mehr ausreichend seine Position ändern und versuchte sich noch möglichst breit zu machen, um die eigene Trefferfläche zu maximieren. Verhindern konnte der Keeper den Gegentreffer damit nicht mehr. Mehr passierte in der letzten Viertelstunde dann nicht mehr.
torwart.de-Bewertung
Schwäbe (1. FC Köln)
Riemann (VfL Bochum)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Manuel Riemann / VfL Bochum:
Der VfL Bochum gewinnt in Köln und kann 3 wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einsammeln. Dabei hatte Köln vor allem in der ersten Hälfte gute Möglichkeiten auf ein eigenes Tor. Schon nach einigen Sekunden hatte Skhiri den ersten Gefährlichen Abschluss mit einem flachen Schuss aus 15 Metern, doch Riemann war schnell am Boden und hatte Glück, dass es nicht gefährlich wurde, da er den Ball nur nach vorn prallen lassen konnte. Etwas sicherer agierte Riemann nach knapp 20 Minuten bei einem weiteren Flachschuss von Chabot. Der Torwart hatte das Spielgerät im Nachfassen sicher. Auch bei einem Kopfball von Selke etwas später konnte Riemann wieder sicher zupacken.
Nach der Pause wurde Köln noch einmal deutlich ungefährlicher und konnte im Grunde genommen Manuel Riemann gar nicht mehr in Bedrängnis bringen. Der Torwart zeigte aber im Vergleich zum Derby gegen Schalke wieder eine bessere Leistung und konnte mit seiner Mannschaft einen wichtigen Sieg einfahren. Aus dem Keller konnte Bochum damit aber noch nicht springen.
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