Jaroslav Drobny & Felix Wiedwald / Bremen: Schon nach fünf Minuten wurde Werders Keeper Drobny überwunden: Im Eins-Gegen-Eins gegen Schürrle hatte der Torwart keine Chance. Der Stürmer machte seine Sache dabei sehr clever. Immerhin nach 11 Minuten war der Torwart Sieger gegen Schürrle, nach einem Fernschuss kam er gerade noch so an den Ball und wehrte mit den Fingerspitzen zur Ecke ab. Aber generell war es kein Tag für Drobny, der nervös wirkte und sogar mit einem Fehlpass Schmelzer zum Schuss einlud. Dann die bittere Aktion des Tages: Wieder konnte der BVB einen Konter spielen, Drobny stürmte auf Reus zu und traf ihn äußerst ungelenk am Oberschenkel. Die Konsequenz: Rote Karte für den Keeper. Auch wenn es im Umfeld von Werder hieß, dass man ihm keine Vorwürfe mache, war die Aktion natürlich überflüssig. Es kam Felix Wiedwald für Claudio Pizzaro, der seine Sache äußerst gut machte. In der 58. Minute hielt er glänzend gegen Reus auf der Linie. Beim 1:2 von Piszczek konnte er aber aus kurzer Distanz nichts mehr machen.
Roman Weidenfeller / Dortmund: Roman Weidenfeller konnte in diesem Spiel wieder einmal zeigen, warum auf ihn Verlass ist. Schon nach 18.Minute hielt er problemlos und sicher gegen den Bremer Bartels. Seine beste Aktion hatte er in der 35.Minute, als er überragend gegen Delaney hielt. In er 59. Minute hatte Weidenfeller dann aber das Nachsehen gegen Bartels, der nach einem tollen Sprint über den halben Platz am Torwart vorbei einschoss. Trotzdem aber zeigte Weidenfeller eine gute Leistung und kündigte sogar an, seinen Platz im Tor nicht freiwillig räumen zu wollen.