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Hannover 96: Martin Hansen droht mit Klage

Nachdem Hansen degradiert wurde, wird mit einer Klage gedroht 

Autor: T. Rübe - 14.07.2022

Arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen entwickeln sich in Hannover langsam zu einer unschönen Regelmäßigkeit. Nachdem die 96er in der letzten Saison mit Sportchef Mann bereits ein juristischer Konflikt ausgetragen wurde und der bereits zuvor von seinen Aufgaben entbundene Mann wieder mit seinen vorherigen Kompetenzen betraut wurde, droht nun Martin Hansen mit einer Klage gegen seinen derzeitigen Arbeitgeber. Grund des drohenden Streits ist Hansens Degradierung zur Nummer 4 und damit einhergehend die Versetzung in die U23 des Vereins. Dies kommt auch insofern überraschend, als dass Hansen in der vergangenen Saison hinter dem wieder erstarkten Ron-Robert Zieler in dessen Abwesenheit noch 11 Pflichtspiele für die Niedersachsen bestritt. In diesen 11 Spielen konnte der 32-Jährige, der seinerzeit für den FC Ingolstadt auch in der Bundesliga zwischen den Posten stand, zumindest zeigen, dass er 96 eine verlässliche Nummer 2 sein kann. Doch in der neuen Saison ist alles anders.

Nach Jahren, in denen Hannover eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg in der Zweiten Bundesliga kämpfte, möchte Hannover nun die Rückkehr in die deutsche Elite-Klasse angehen und hat dabei mit dem ehemaligen Fürther Übungsleiter Stefan Leitl einen neuen Trainer verpflichtet. Ebenjener Leitl hat aber den Routinier aus dem Profikader gestrichen. In das gerade stattfindende Trainingslager durfte der Keeper nicht mitreisen. Sportdirektor Mann gab bekannt: „Sie (Hansen und Franck Evina) werden vorerst nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen."  Zeitnah sollen diese wiederum das Training in der U23 von Hannover 96 aufnehmen. Doch gegen diesen Schritt möchte Hansen womöglich angehen, wie er nun auch gegenüber der dänischen Zeitung „Tipsbladet" andeutete: „Sie versuchen, mich hinauszudrängen. Man hört oft von Spielern, die nicht zum Training erscheinen, weil sie einen Wechsel erzwingen wollen. Das ist eine Plage für Fußballer, aber ich möchte auch nur sagen, dass die Vereine genau das Gleiche tun, wenn sie einen Spieler loswerden wollen."

Weiter sagte Hansen: „Ich bin dabei zu untersuchen, ob das legal ist. Sie können einen Spieler in die U23-Mannschaft schicken, wenn es sportliche Gründe gibt. Aber ich habe letzte Saison 11 Ligaspiele gespielt und war gut. Gerade in Hannover gibt es den Trend, dass es mit sehr vielen ehemaligen Mitarbeitern zu Klagen kommt. Ich bin nur einer und ich bin sicherlich nicht der Letzte." Hansen hat sich bereits an den renommierten Anwalt Horst Kletke gewandt, der nun den Torhüter womöglich gegen den eigenen Arbeitgeber vertreten wird. In Hannover besitzt Hansen derweil noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2023.

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