Alex Nübel hält vorallem in HZ1 stark die Null für den VfB und zögert den ersten Gegentreffer lange heraus (foto: firo)
Alexander Nübel / VfB Stuttgart:
Der VfB Stuttgart hat vor heimischer Kulisse mit 3:1 gegen RB Leipzig gewonnen und zieht somit ins DFB-Pokalfinale nach Berlin ein. Nach der frühen Führung für Stuttgart übernahmen die Gäste zunehmend die Spielkontrolle und erspielten sich einige hochkarätige Chancen. Jedoch war Alexander Nübel mehrfach zur Stelle und verhinderte den zwischenzeitlich verdienten Ausgleich. Somit ging der Gastgeber mit einer Führung in die Halbzeitpause.
Nach Wiederanpfiff erhöhten die Hausherren in der 57. Minute auf 2:0. Nur fünf Minuten später gelang Sesko der Anschlusstreffer. Nach einem Abwehrfehler stand er plötzlich frei vor dem herauseilenden Nübel und schob den Ball aus halblinker Position in die lange Ecke. Nübel versuchte noch, den Winkel zu verkürzen, war aber letztlich machtlos. Im Anschluss daran und auch nach dem 3:1 versuchte Leipzig noch einmal, das Spiel zu drehen, und hatte durch Sesko noch einen Lattentreffer zu verzeichnen. Dennoch blieb es letztendlich beim Sieg für Stuttgart.
torwart.de-Bewertung
Nübel (VfB Stuttgart)
Vandevoort (RB Leipzig)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Nick Woltemade überwindet Vandevoort stark zum wichtigen 2:0 des VfB (foto: firo)
Maarten Vandevoort / RB Leipzig:
Im Pokal durfte auch unter dem neuen Trainer Zsolt LöwMaarten Vandevoort spielen und erlebte einen bitteren Abend, was aber weniger an seiner Leistung lag, sondern vielmehr am Ergebnis als solches. Schon mit dem ersten richtigen Abschluss der Partie brachte Stiller die Hausherren in der 5. Minute in Führung. Ein Eckstoß von links wurde von der Leipziger Abwehr in die Mitte und direkt vor die Füße von Stiller abgewehrt, und dieser jagte das Spielgerät aus 18 Metern zentraler Position hoch in die rechte Ecke. Für Vandevoordt war die Sicht auch versperrt, sodass er nur noch hinterherschauen konnte.
Bis zur Pause passierte dann wiederum relativ wenig. Auch nach der Pause war es zunächst relativ ruhig, wobei Woltemade nach einem schönen Spielzug über rechts mit anschließendem Doppelpass mit Demirovic aus halbrechter Position auf die lange Ecke schoss und dabei noch einen Leipziger tunnelte, sodass Vandevoordt wieder lediglich hinterherschauen konnte. In der 73. Minute sorgte Leweling mit dem 3:1 für die Entscheidung. Ein Eckstoß von links erreichte Woltemade in der Mitte. Dieser köpfte aus 7 Metern auf die lange Ecke, wobei der Ball dort noch auf der Linie geklärt wurde, und somit Leweling in der Mitte aus 4 Metern abstauben konnte. Der Keeper warf sich noch dazwischen, konnte aber nicht mehr parieren.
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