Alexander Nübel bis 66. Minute / FC Schalke 04: Nübel stand von Beginn an im Fokus. Zwar setzte die SGE zunächst auf Pressing, die ballsicheren Schalker ließen die Kugel aber gut wandern. Nübel löste schwierige Aktionen mit gekonntem Pressing. Auf der Linie musste Nübel nur selten eingreifen, war in seinen wenigen Aktionen aber sehr souverän. Nach dem Seitenwechsel zogen beide Teams das Tempo an: Kostic zwang Nübel zweimal zum Eingreifen und dieser löste beide Aktionen mir starken Reaktionen. In der 66. Minute war die Partie für Nübel dann beendet: Gacinovic, mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, wurde vom herausgeeilten Nübel in Kung-Fu-Manier niedergestreckt. Referee Felix Zwayer zückte sofort Rot für der Schalker Keeper, der Frankfurter musste mit blutendem Mund ausgewechselt werden. Nübel verschätzte sich hier gewaltig und musste den Platz völlig zurecht verlassen.
Marcus Schubert ab 67. Minute / FC Schalke 04: Der junge deutsche Torhüter kam bei S04 in die Partie. Anschließend war das Tempo wieder raus. Schalke stand logischerweise tiefer, die Eintracht übernahm das Kommando. Torchancen spielten sich die Hessen aber nicht heraus. Schubert machte seine Sache gut und sicherte den Knappen mit dieser Leistung den Dreier.
torwart.de-Bewertung
Nübel bis 66. (Schalke)
Schubert ab 67. (Schalke)
Rönnow (Frankfurt)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Rönnow ist beim Tor von Raman chancenlos (Foto: firo)
Frederik Rönnow / SG Eintracht Frankfurt: Erstmals gefährlich wurde es in der 28. Minute durch Serdar, doch Rönnow drehte den 19-Meter-Abschluss um den Pfosten. Rönnow war mit seiner ersten Aktion zur Stelle und konnte auf sein gutes Positionsspiel vertrauen. Rönnow war kurz vor der Pause noch einmal gefordert, der Däne blieb im Eins-gegen-eins gegen Raman allerdings Sieger. Rönnow hielt was er halten konnte, war dann aber Mitte des zweiten Durchgangs chancenlos. Harit nutzte den Raum, setzte Raman mustergültig in Szene, und der Belgier blieb vor Rönnow eiskalt - 1:0 für Schalke. Rönnow sah dann, wie seine Eintracht anrannte. Torchancen spielten sich die Hessen aber nicht heraus - vielmehr hatte der eingewechselte Schalker Burgstaller die große Möglichkeit auf die Vorentscheidung, scheiterte aber am Pfosten. Rönnow musste sich am Ende mit der Niederlage abfinden.
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