Sven Ullreich / Stuttgart: Schweigen wird momentan groß geschrieben im Schwabenland. Nicht nur, dass man die peinlichen Auftritte am liebsten wortlos unter den Tisch fallen lassen möchte. Auch auf dem Platz scheint es an allen Ecken und Enden an der mannschaftsinternen Kommunikation zu mangeln. Keeper Sven Ullreich schloss sich diesem bedenklichen Trend konsequent an und verzichtete darauf, seinen Mitspielern klare Ansagen zu vermitteln. Die Konsequenz hieß Gegentor Nummer 3 an diesem rabenschwarzen Stuttgarter Tag. Ohne Worte. Allerdings muss der junge Schlussmann noch zu den besseren Stuttgartern gezählt werden. In der zweiten Hälfte hatte er noch die eine oder andere gute Szene.
Roman Weidenfeller / Dortmund: Nachdem sich Weidenfeller die Woche über vorwiegend mit Kommentaren zu vermeintlichen textilen Fehltritten beschäftigte, legte der Dortmunder Schlussmann rechtzeitig zur Partie gegen den VfB Stuttgart den Schalter wieder auf Fußball um. Schwer fiel es ihm nicht, schließlich beschränkten sich die Stuttgarter Angriffsbemühungen auf einige Flatterbälle aus der Distanz. Viel Zeit also, um sich weiter Gedanken um die Schalker Mode zu machen.