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VfB Stuttgart: Wer wird in der kommenden Saison die Stuttgarter Nummer 1 sein?

Nübel ist kurz vor einer Verlängerung bei den Bayern - bleibt er nochmal in Stuttgart? 

Autor: T. Rübe - 25.03.2024

Eine wirkliche Kontinuität hätten die Stuttgarter im Tor in den letzten Spielzeiten nicht. Seit 2021 Gregor Kobel zum BVB ging, herrschte im Tor der Bad Cannstatter ein gewisses Vakuum. Weder Florian Müller noch Fabian Bredlow konnten die Lücke, die Kobel in 2 Jahren im Klub hinterlassen hatte auf dem Platz wirklich schließen. Vor allem in der letzten Saison kamen beide Torhüter zu gewissen Spielanteilen, wirklich überzeugen als Nummer 1 konnten aber beide nicht. Es war daher naheliegend, dass der Klub im vergangenen Sommer Alexander Nübel leihweise verpflichtete. Allerdings war der Transfer durchaus schwieriger, als es klingt, denn um Nübel buhlte zu der Zeit auch noch Leeds United.

Da Nübels Leihe im Sommer endet, wird sich der VfB Stuttgart erneut um einen neuen Torhüter bemühen müssen, denn allein schon aufgrund des Weggangs von Florian Müller muss die offene Stelle neu besetzt werden, wenngleich ursprünglich das Eigengewächs Dennis Seimen als zukünftiger Stammtorhüter nunmehr aufgebaut werden sollte. Da der VfB Stuttgart aber einen überraschenden Saisonverlauf erlebt und derzeit auf einem Champions League-Rang zu finden ist, bräuchte der Klub noch einmal einen starken Torhüter, der möglichst auch schon über internationale Erfahrung verfügt. Natürlich wäre Alexander Nübel grundsätzlich die erste Option, doch läuft dessen Vertrag bei den Bayern 2025 aus- eine Leihe eines Spielers von einem deutschen Verein ist in dessen letzten Vertragsjahr nicht möglich. Daher würde für Nübel eine entsprechende Ablösesumme zu entrichten sein. Laut transfermarkt.de wird der Marktwert des 27-Jährigen auf derzeit 10 Millionen Euro geschätzt. Für den Klub, der in der letzten Saison seine Bundesligazugehörigkeit gerade so noch über die Relegation retten konnte, wäre die Summe nur schwer zu stemmen, zumal auch Leihspieler und Neu-Nationalspieler Denis Undav dauerhaft gehalten werden soll. 

Eine zweite Leihe wäre eine realistische Option für den VfB

Bisher scheinen die Bayern auch nicht bereit dazu zu sein, den Torwart unter Marktwert ziehen zu lassen, zumal der Rekordmeister über kurz oder lang dennoch die Nachfolge von Manuel Neuer planen muss- dessen Vertrag läuft wie Nübels Kontrakt im Sommer 2025 aus. Zu seinem Vertragsende wird Neuer 39 Jahre alt sein. Ob er über das kommende Jahr noch weiter spielen wird, ist derzeit offen. Für Nübel würde sich allerdings dadurch unter Umständen eine Vertragsverlängerung bei den Bayern anbieten, sofern man in München weiterhin davon ausgeht, dass der ehemalige Schalker ab dem Sommer 2025 die Nummer an der Säbener Straße sein könnte. Bei dieser Konstellation wäre wiederum auch eine weitere Leihe des Torhüters in Stuttgart denkbar, denn dort würde er in der kommenden Spielzeit international spielen können und sich noch weiterentwickeln. Für die Stuttgarter wiederum würde dies bedeuten, dass man Seimen- in den eigenen Reihen als absolutes Top-Talent angesehen- noch ein Jahr weiter aufbauen könnte, ehe dieser dann die Rolle der Nummer 1 übernimmt.

Doch noch ist in der Causa Nübel nichts entschieden. Etwaige Gespräche zwischen dem Torhüter und dessen Stammverein wurden noch nicht geführt, sollen aber alsbald aufgenommen werden. Gleichsam berichtete der portugiesische Radiosender „TSF“, dass Sporting Lissabon intensiv über Nübel nachdenkt. Lissabon ist in Portugal ein absoluter Top-Klub, auch jedes Jahr im europäischen Wettbewerb vertreten. Dass Nübel auch in der neuen Saison für den VfB spielen wird steht daher noch in den Sternen.

Dadurch rücken nunmehr auch andere Torhüter in den Fokus. Wie der „Kicker“ berichtet, beschäftigen sich die Schwaben daher auch mit zwei in der Bundesliga bekannten Torhütern. So sollen auch Odysseas Vlachodimos und Stefan Ortega auf dem Zettel stehen. Beide Torhüter wären nicht ablösefrei zu haben, sind aber gestandene Torhüter, verfügen gerade im Fall von Vlachodimos über ausreichend internationale Erfahrung und sind bei ihren derzeitigen Klubs lediglich als Back Up eingeplant.

Stefan Ortega und Ex-VfBler Odi Vlachodimos stehen zur Debatte in Bad Cannstatt

Bei Vlachodimos, griechischer Nationaltorhüter gibt es sogar eine direkte Verbundenheit mit dem VfB, denn dort wurde der 29-Jährige regelrecht ausgebildet, trug zwischen 2002 und 2016 das Trikot der Schwaben, doch die große Karriere, die der Torwart vor allem in seiner Zeit bei Benfica Lissabon erlebte, traute man ihm in der Heimat nicht zu. In Portugal war er unumstrittener Stammspieler. Der Transfer zu Nottingham Forrest sollte der nächste Schritt sein. Die Premier League als stärkste Liga der Welt schien naheliegend, doch dort wurde der Torhüter bisher nicht glücklich. Ein Wechsel im Sommer nach einem Jahr in England und einem Vertrag bis 2027 steht im Raum. Gleichsam scheint der ehemalige Stuttgarter auch günstiger zu haben zu sein. Sein Marktwert wird auf 9 Millionen Euro taxiert, Nottingham zahlte vor einem knappen Jahr dem Vernehmen nach weniger als 5 Millionen Euro.

Ein Wechsel nach Stuttgart und damit auch in die Heimat und in die Geburtsstadt könnte die eigene Karriere wieder voranbringen. Vor allem könnte er sofort wieder international spielen. Für den Klub würde ein Transfer wiederum bedeuten, dass man einen gestandenen Torhüter bekommen würde, der den Verein bereits von klein auf kennt. Für die Fans könnte gleichsam schnell eine Identifikationsfigur geschaffen werden. 

Bei Stefan Ortega wäre dies nicht ganz so schnell der Fall und auch scheint derzeit nicht sicher zu sein, ob der 31-jährige Ortega tatsächlich wieder in die Bundesliga zurückkehren will, nachdem er im Sommer 2022 ablösefrei von Arminia Bielefeld zu Manchester City wechselte. Zwar ist der Deutsch-Spanier bei den Citizens erwartungsgemäß hinter Ederson lediglich die Nummer 2, doch spielt er derzeit, da Ederson verletzt ist. Darüber hinaus gilt Coach Pep Guardiola als ein erwiesener Fan des Keepers.  Bei den Skyblues besitzt der Keeper noch einen Vertrag bis 2025, doch weiß der „Kicker“ zu berichten, dass das Ortega wohl auch ziemlich stark über eine Rückkehr in die Bundesliga nachdenkt. Spielerisch betrachtet wäre Ortega sicher ein Torwart, der sehr zu der Spielweise des VfB passen würde und auch bei seinen wenigen Einsätzen beim amtierenden Triple-Sieger aus England wusste der Torwart zu überzeugen. Der Marktwert wird genauso hoch geschätzt wie bei Vlachodimos. Ob Manchetser City eine Ablösesumme in der Höhe des Marktwertes wiederum aufrufen würde, erscheint bei einem Jahr restliche Vertragslaufzeit zumindest fraglich zu sein. Gleichsam soll aber die Wunschoption des Bundesligisten  eine weitere Zusammenarbeit mit der derzeitigen Nummer 1 sein.


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