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Hertha BSC: Anklage gegen Marius Gersbeck, weiterer Aufstieg für Ernst

Tjark Ernst etabliert sich weiter im Tor der Hertha 

Autor: T. Rübe - 31.08.2023

Der Saisonstart der Berliner Hertha verlief äußerst durchwachsen, nicht nur auf dem Platz. Während die ersten drei Saisonspiele in der zweiten Liga mit insgesamt 0:5 Toren verloren gingen, sorgte erst der Kantersieg zu Hause gegen Greuther Fürth für Durchatmen. Doch auch neben dem Platz verlief vieles nicht so, wie es erhofft wurde. Allen voran natürlich war die mutmaßliche Attacke vom geplanten neuen Stammtorhüter Marius Gersbeck im Trainingslager in Österreich ein großer Skandal, der für eine Aufregung sorgte. Wie die Staatsanwaltschaft Salzburg mitteilte, wurde ein Strafantrag beim Landgericht Salzburg eingereicht. Die Hauptverhandlung wird am 28.09.2023 stattfinden.

Sportlich hingegen spielte Gersbeck bereits seit dem Vorfall keine Rolle mehr und wurde unverzüglich suspendiert. Seitdem tauchte der gebürtige Berliner auch nicht mehr auf und hielt sich mehr oder minder im Verborgenen auf dem Vereinsgelände zum Einzeltraining auf. Während Oliver Christensen dadurch noch das erste Saisonspiel absolvierte, ist nunmehr U20 Nationaltorhüter Tjark Ernst die Berliner Nummer 1 und wie nun auch Trainer Pal Dardai öffentlich nach dem Sieg gegen Fürth sagte, ist er mit seinem jungen Torhüter sehr zufrieden. Außerdem sieht er auch weiterhin den Sohn vom ehemaligen Bundesliga-Torhüter als weitere Nummer 1: „Tjark ist unsere Nummer 1, das habe ich schon gesagt. Ich habe Tjark das letzte Jahr genau beobachtet und ich wollte ihn in Wolfsburg (letztes Bundesliga-Spiel, Hertha gewann 2:1) reinschmeißen, um zu sehen, ob sich mein Auge täuscht. Es hat sich nicht getäuscht. Er hat es da gut gemacht und er macht es jetzt gut.“ Doch fertig ist Ernst nach Einschätzung in seiner Entwicklung natürlich noch nicht: „Tjark muss noch ein bisschen Fußarbeit machen und da bei der Technik sicherer werden. Aber seine Reflexe und seine Ausstrahlung sind sehr gut.“ 

Ernst selbst möchte sich jetzt natürlich selbst auch weiter etablieren: „Ich habe die Zuversicht, die Nummer 1 zu bleiben. Ich habe das Vertrauen der Verantwortlichen.“ Dieses Vertrauen wirkt auch derzeit mehr als gerechtfertigt, denn Dardai selbst schielt in der Betrachtung von Tjark Ernst bereits in Richtung einer absoluten Hertha-Legende – Gabor Kiraly: „Gabor war auch damals sehr jung, als er ins Hertha-Tor kam. Er hat sofort Superleistungen gebracht und ist über Jahre im Tor geblieben.“

Dabei ist natürlich der Weg von Tjark Ernst zu wohl bekanntesten Jogginghose der Fußballgeschichte ein sehr langer und Ernst selbst wirkt ganz anders als der legendäre Landsmann des Trainers. Doch zeigt es, dass Ernst vor allem auch durch den Abstieg und die Geschehnisse rund um Marius Gersbeck die Bühne nutzt, um nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Ernst gilt als großes Talent in Deutschland und sollte er weiterhin im Tor bleiben können, könnte er sich auch zu einem deutschen Torwart entwickeln, der auch in der ersten Bundesliga nachhaltig auf sich aufmerksam machen könnte. Vielleicht wird später einmal der Vergleich zwischen Gabor Kiraly und Tjark Ernst gar nicht vermessen sein. Der Grundstein dafür ist gelegt.


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