Alexander Nübel bestritt gegen Ghana sein 3. Länderspiel seiner Karriere
Alexander Nübel / Deutschland:
Es war eine extrem einseitige erste Halbzeit, in der
Alexander Nübel im Allgemeinen beinahe beschäftigungslos war.
Da der Gastgeber derart dominierend war, war der Torhüter auch kaum in den
Spielaufbau eingebunden. Tatsächlich hatte der Torhüter somit im ersten
Durchgang weniger als 10 Pässe zu spielen und brachte dabei 7 an den
Mann und verzeichnete demzufolge auch ebenso wenige Ballkontakte.
Nach der Pause wurde Ghana etwas stärker und hatte zwei gute Abschlüsse, die
aber jeweils geblockt werden konnten. Alexander Nübel musste dabei nicht
eingreifen. In der 70. Minute glichen die Gäste etwas überraschend aus.
Köhn nahm über links Fahrt auf, setzte sich gegen Vagnoman durch und
ging zur Grundlinie. Es erfolgte anschließend eine scharfe Rückgabe auf
den Elfmeterpunkt, wo Fatawu problemlos in die rechte Ecke einschieben
konnte. Nübel deckte zunächst den ersten Pfosten ab und glich zwar
anschließend seine Position an, kam aber nicht mehr in die bedrohte Ecke
und konnte nur noch hinterherschauen. Viel mehr passierte vor dem
deutschen Tor im Anschluss aber nicht mehr.
torwart.de-Bewertung
Nübel (Deutschland)
Asare (Ghana)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Benjamin Asare konnte den 2:1-Siegtreffer durch Undav nicht verhindern (firo)
Benjamin Asare / Ghana:
Gegen furios startende Gastgeber hätten sich die Ghanaer nicht
beschweren dürfen, wenn sie bereits nach einer Viertelstunde mit
mehreren Toren zurückgelegen hätten. So verzog Woltemade aus
aussichtsreicher Position und Wirtz traf in der 7. Minute mit seinem
Freistoß lediglich den Außenpfosten. Auch weitere Abschlüsse verfehlten
das Ziel. Bei mehreren hohen Hereingaben offenbarte Asare
Schwächen in der Strafraumbeherrschung. Auch im weiteren Verlauf ergaben sich weitere
Chancen für die deutsche Mannschaft. Die bis dahin größte Chance hatte
Gnabry nach einer halben Stunde, nachdem Asare eine Freistoßflanke nicht
wirklich erreichen konnte, aber noch mit einer eingesprungenen Grätsche
den Abschluss glücklich über die Latte lenken konnte. In der Nachspielzeit
gab es noch einen Handelfmeter für Deutschland, den Havertz
in die rechte Ecke einschob. Asare war wiederum in die andere Ecke unterwegs.
Auch nach der Pause blieb es bei einem ähnlichen Bild. In der 53. Minute setzte
Woltemade einen Kopfball aus zentralen 8 Metern an den
Querbalken. Asare wäre wohl nicht mehr herangekommen. Im weiteren
Verlauf wurde Ghana zunächst stärker und konnte weitere Chancen unterbinden. Erst in
der Schlussphase wurde Deutschland wieder gefährlich und gewann letztlich
noch durch Undavs Treffer in der 88. Minute. Dieser wurde von
Sané mit dem Kopf bedient und kam aus leicht links versetzten 7 Metern
zum Abschluss und schloss hoch in die linke Ecke ab. Asare kam noch
entgegen, um den Winkel zu verkürzen. Dadurch kam er aber nicht mehr rechtzeitig in
eine entsprechende Abwehraktion und musste somit den Ball passieren lassen.
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