Auf Seiten des Gastgebers kam es zu einem Wechsel des Torhüters von Al-Sheeb zu Barsham. Dieser war auch nach einer Viertelstunde das erste Mal wirklich gefordert, als er einen Schuss in die kurze Ecke noch ins Toraus lenken konnte. In der Folge war der katarische Torwart immer wieder weit vor dem Tor bei langen Bällen zu finden, wobei der Torwart häufig mit großem Risiko agierte. Doch war dies auch nicht immer von Erfolg gekrönt und er konnte damit auch keine Sicherheit ausstrahlen.
In der 40. Minute ging der Senegal durch Dia in Führung. Ein katarischer Verteidiger wollte eine Hereingabe aus dem Halbfeld wegschlagen, wobei er wegrutschte und damit den Weg für Dia frei machte, der Barsham im 1 gegen 1 überwinden konnte. Barsham war hierbei machtlos. Kurz nach der Pause erhöhte Diedhiou auf 0:2. So konnte sich der Torschütze nach einem Eckstoß an der ersten Kante des Fünfmeterraumes durchsetzen und den Ball mit dem Kopf ins Tor lenken. Barsham stand zum Zeitpunkt des Kopfballs sehr breit und konnte kaum mehr richtig reagieren, da er direkt aus der Bewegung kam und sprang daher zu spät ab und konnte den Ball so nicht mehr parieren.
Dieng machte in der 86. Minute dann nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer den Deckel auf diese Partie. Der Senegal kombinierte sich über die rechte Seite durch, sodass von rechts der Ball flach in die Mitte gespielt wurde und dort Dieng aus 9 Metern abzog und sein Schuss noch entscheidend abgefälscht war, sodass Barsham erneut geschlagen war.
Edouard Mendy mit einer soliden Partie gegen Katar (foto: firo)
Die Kataris kamen deutlich besser in das Spiel als es noch im Eröffnungsspiel der Fall war, doch blieben zunächst auch in diesem Spiel zunächst die großen Torchancen aus. Bei den wenigen Abschlüssen fehlte dabei die Präzision, sodass Edouard Mendy zunächst nicht eingreifen musste. Allerdings konnte er damit auch keine Wiedergutmachung zu seinem schwachen Auftritt gegen die Niederlande betreiben. Dies änderte sich auch erst nach der Hälfte.
Katar konnte sich nach dem 0:2 dann besser in Szene setzen und hatte mehrere gute Abschlüsse, die auch jeweils ein Tor verdient hätten, doch Mendy konnte sich nun mehrfach mit spektakulären und herausragenden Paraden auszeichnen und bewahrte seine Mannschaft vor einem Gegentreffer, vielleicht sogar vor dem möglichen Ausgleich und zeigte dadurch aus, weswegen er im vergangenen Jahr den Titel des Welttorhüters erhalten hatte. Dennoch musste er in der 78. Minute noch den Anschlusstreffer zu diesem Zeitpunkt hinnehmen. Der Ball wurde von links 7 Meter vor das Tor geflankt, wo sich Muntari durchsetzen konnte und den Ball in die linke Ecke wuchten konnte. Mendy, konnte auch aufgrund des platzierten Abschlusses nur noch hinterherschauen. Auch die Flanke war für den in diesem Spiel starken Torwart nicht zu erreichen.
Torwartvergleich
Barsham
Mendy
Gegentore
3
1
Torschüsse gesamt
13
10
Schüsse aufs Tor
5
3
Geblockte Torschüsse
2
2
Schüsse außerhalb Strafraum
3
5
Schüsse innerhalb Strafraum
10
5
Torwartparaden
2
2
Schüsse gehalten %
40
67
Lange Pässe
10
14
Kurze Pässe
14
15
Flanken abgefangen
0
0
Ballkontakte
36
35
Pässe/davon angekommen
24/20
29/22
Gefaustete Bälle
1
0
Fehler vor Gegentor
0
0
Aufstellung Katar:
Meshaal Barsham - Ahmed, Abdelkarim, Khoukhi, Pedro Correia, Mohammed - Al-Haydos, Madibo, Boudiaf - Afif, Almoez Ali