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Tom Starke: "Andere Sichtweise auf das Torwartspiel durch "Pep""

von T. Schlitzke


T. Starke (Foto: Firo)

Tom Starke gilt als die treue Seele beim FC Bayern München. In dieser Saison hatte der Torwart mit Verletzungen zu kämpfen, hat sich jedoch wieder an die Mannschaft heran gekämpft. Sein Vertrag am Saisonende läuft aus. Wie es weiter geht und was er über Pep Guardiola denkt, sagt er gegenüber torwart.de.

torwart.de: Tom, aktuell ist es etwas ruhiger um dich geworden. Wie geht es im Sommer mit dir weiter? Dein Vertrag läuft ja aus.

Tom Starke: Es zeitnah ein Gespräch mit Karl-Heinz Rummenige und dem FC Bayern stattfinden, in dem es um eine gemeinsame oder zumindest meine Zukunft geht. Beide Parteien wissen, was sie aneinander haben haben und ich bin überzeugt, dass es ein schlüssiges und produktives Ergebnis geben wird.

torwart.de: Kannst du dir auch noch mal vorstellen, irgendwo als Nummer eins anzutreten?

Starke: Grundsätzlich kann ich das nicht ausschließen, wobei ich meine private und sportliche Zukunft in München sehe.

torwart.de: War die Rolle als Nummer drei für dich denn schwierig, wenn du teilweise gar nicht mehr auf der Bank gesessen bist?

Starke: Am schwierigsten war die Tatsache, dass ich aufgrund meiner schweren Verletzungen in der letzten Saison nicht einmal ein Viertel aller Trainingseinheiten bestreiten konnte. Somit ging es erstmal darum wieder in die bestmöglichste Verfassung zu kommen. Natürlich ist es mein Wunsch zu spielen zu spielen oder zumindest im Kader zu stehen und ich werde bis ganz zuletzt alles dafür tun, um es meinen Konkurrenten so schwer wie möglich zu machen.

torwart.de: Pep Guardiola wird den Verein im Sommer verlassen. Was kannst du über ihn und seine Arbeit nach den drei Jahren sagen?

Starke: Er hat mir und ganz vielen anderen Leuten eine ganz andere Sichtweise auf das Fußballspiel gezeigt, die ich vorher so nicht kannte. Gerade das Torwartspiel mit dem Ball im Spielaufbau nimmt einen großen Teil der Arbeit in Anspruch. Das Wichtigste um ein Spiel erfolgreich zu gestalten, ist im Ballbesitz zu sein. Und das beginnt schon beim Torwart mit der Spieleröffnung.

torwart.de: Arbeitest du noch für die U14 als Torwarttrainer? Und ist es für dich eine Umstellung, selbst zu trainieren und nicht zu trainieren?

Starke: Ja, das tue ich und ich habe vor das noch intensiver zu betreiben. Die Umstellung ist nicht groß für mich, da ich mich sowieso schon immer damit befasst habe, Dinge zu hinterfragen und zu analysieren.

torwart.de: Welche Inahlte vermittelst du den Jugendlichen und was ist deine Philosophie?

Starke: Inhaltlich kommt es natürlich darauf an, mit welchen Torhütern ich aus welchen Altersklassen ich gerade zusammen arbeite. Großen Wert lege ich auf die technische Ausbildung mit all ihren Facetten. Ich achte auch verstärkt darauf, was das Spiel und die jeweilige Mannschaft vom Torwart verlangt und versuche so spielnah wie möglich zu trainieren. Die Jungs müssen einen unbändingen Ehrgeiz haben und eine große Leistungsbereitschaft mitbringen sowie eine selbstbewusste und starke Persönlichkeit entwickeln.

torwart.de: Du hast mit Christian Früchtl, dem Nachwuchstalent, trainiert. Wie siehst du ihn und was zeichnet ihn aus?

Starke: Christian hat in meinen Augen alle Voraussetzungen, die es braucht um ganz nach oben zu kommen. Ich bin überzeugt, dass er seinen Weg gehen wird und wir noch viel von ihm hören werden.

torwart.de: Danke sehr.

Starke: Gerne doch.

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