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Home > Magazin > Fotostrecken und Torwartanalysen 15/16 > Champions-League Finale > Real Madrid - Atletico Madrid 6:4 n.E.

Keylor Navas hatte allen Grund zur Freude: Er ist Champions-League-Sieger 2016. (Foto: firo)

Keylor Navas/ Real Madrid: Real Madrid hat das Finale der Champions League für sich entschieden und sicherte sich den Titel zum elften Mal. Keylor Navas gewinnt den Pokal der Königsklasse zum ersten Mal. Der frühere Weltstar und jetzige Trainer Zindedina Zidane richtete seine Elf in einem 4-3-3-System aus - mit Kapitän Sergio Ramos und Pepe im Abwehrzentrum, mit dem deutschen Strategen Toni Kroos im Mittelfeld und "BBC" im Angriff: Benzema mittig und auf den Seiten die absoluten Weltstars Gareth Bale und Cristiano Ronaldo. Vom Spielbeginn an dominierte Real Madrid die Partie im Giuseppe-Meazza-Stadion von Mailand. Die Königlichen hatten erwartungsgemäß zunächst mehr Ballbesitz und versuchten ihr drückendes und kontrollierendes Spiel dem Gegner aufzudrücken. Atletico hatte lange Zeit nichts zu bestellen. Gerade nach dem 0:1 für Real Madrid wirkten die Colchoneros geschockt und bekamen keinen Fuß auf den Boden. Die Blancos spielten allerdings nicht mehr mit letzter Konsequenz. So kam Simeones Team nach etwa einer halben Stunde besser in die Partie und drängten auf das Tor des Costa-Ricaner Keylor Navas. Der Atletico-Stürmer Griezmann strahlte ansatzweise Torgefahr aus. Sämtliche Schüsse, die der Franzose aus der zweiten Reihe abgab, verfehlten aber ihr Ziel oder waren eine Beute von Navas (34., 40., 43.). Bei den Abschlüssen war Navas zur Stelle, doch richtig gefordert wurde der junge Königliche nicht.

Nun war Halbzeit und in der Umkleide fand Simeone offenbar die richtigen Worte. Denn sein Team wirkte nach dem Seitenwechsel wie ausgewechselt und drängte auf den Anschlusstreffer. Pepe legte Torres im Strafraum, der Franzose trat zum Elfmeter an - und jagte die Kugel an den Querbalken (48.). Navas hatte spekuliert und wäre, hätte der Ball den Weg ins Tor gefunden, keine Abwehrchance gehabt. Die Rojiblancos ließen sich von der vergebenen Gelegenheit nicht beirren und machten weiter Druck: Der eingewechselte Ferreira-Carrasco stocherte die Kugel aus kurzer Distanz vorbei (54.), Saul Niguez verfehlte das lange Eck mit einer Direktabnahme (59.). Navas musste bei keinem Abschluss eingreifen. In der Schlussphase ließ Real Madrid einige guten Chancen, das Spiel zu entscheiden, fahrlässig aus. Diese Fahrlässigkeit bestrafte Simeones Team: Ferreira-Carrasco hielt am zweiten Pfosten den Fuß in eine scharfe Juanfran-Flanke - 1:1 (79.). Navas war bei diesem Gegentor vollkommen machtlos und konnte den Ausgleichstreffer nicht verhindern. In der verbleibenden Spielzeit glückte keinem der beiden Teams mehr der Lucky Punch, es ging in die Verlängerung.

In dieser machte Atletico den etwas frischeren Eindruck. Doch Simeones Team gelang es kaum einmal, die Königlichen umd Torhüter Keylor Navas in Verlegenheit zu bringen. Viel Fußball wurde nicht mehr gespielt, die Partie lebte ausschließlich von der Spannung - und musste im Elfmeterschießen entschieden werden. Navas parierte drei Strafstöße, alle in der Liga. Lucas Vazquez macht es beim ersten Elfmeter ganz cool, schiebt rechts unten ein. Navas hatte auf die falsche Seite spekuliert. Den ersten Elfmeter von Griezmann konnte Navas nicht halten, er spekulierte auf die falsche Seite. Gabi schoss souverän nach links oben - wieder der Ausgleich für Atletico. Links unten platziert Saul Niguez seinen Elfmeter ins Netz, Navas spekulierte erneut in die falsche Ecke und wirkte glücklos. Beim nächsten Schützen hat Navas nun das nötige Glück. Juanfran setzt den Ball an den linken Pfosten, Navas hatte die richige Eck anvisiert. Da Cristian Ronaldo auf der anderen Seite traf hatte Navas allen Grund zur Freude: Er ist amtierender Champions-League-Sieger mit Rea Madrid. Navas hat daran einen sicherlich großen Anteil undd stand gemeinsam mit seinen Vorderleuten sicher.

Jan Oblak hat beim frühen Gegentreffer zum 0:1 keine Abwehrchance (Foto: firo)

Jan Oblak/ Atletico Madrid: Der Slowene hat das Mailänder Finale der Champions-League mit seinem Herzensklub Atletico Madrid verloren. Atleticos Trainer und Urgestein Diego Simeone spielte mit Savic in der Innenverteidigung an der Seite von Abwehrchef Godin auf. Die Colchoneros aus dem Süden Madrids liefen im 4-4-2 auf - mit Torres und Griezmann in der vordersten Reihe. Atletico verlegte sich in der ersten Phase des Finals ausschließlich auf ihre Defensive, hatte aber immer wieder Schwierigkeiten, Zidanes Offensivkräfte Ronaldo, Bale und Benzema in Schach zu halten. So musste Jan Oblak seine Mannschaft erstmals in der 6. Spielminute retten, in dem er Bales starkem Freistoß aus halbrechter Position zur Stelle war. Bale zog den Ball mit enormen Speed tükisch in der Torraum, Benzema lief in den Ball und erreichte ihn vor den Abwehrspielern. Aus kürzester Distanz reagiere Oblak erstaklassig, hatte aber auch Glück dass er vom französischen Nationalstürmer am linken Bein angeschossen wurde. Dennoch Oblak war hellwach und zur Stelle. In der 15. Spielminute konnte Atletico dem Druck von Real nicht mehr standhalten und kassierte das frühe Gegentor. Kroos trat einen ruhenden Ball vor das Gehäuse, Bale verlängerte per Kopf - und Ramos hielt einen Meter vor dem Tor den linken Fuß hin (15.). Dass der Spanier um Zentimeter im Abseits stand, war dem englischen Schiedsrichtergespann um Mark Clattenburg entgangen. Oblak warf sich in den Ball, tat alles um das Gegentor zu verhindern, doch war in dieser Situation unglücklich und im Endeffekt machtlos.

Nach der Halbzeit wr Oblak erstmals beschäftigungslos. Real büßte nun seine Souveränität und Überlegenheit der ersten halben Stunde vollends ein, Atletico lief an und trat aufs Gaspedal. Reals Defensive wackelte nun bedenklich, auch Kroos gelang es in dieser Phase nicht, das Geschehen zu beruhigen und Struktur in das Spiel der Königlichen zu bringen. Atletico rannte an - und bot Real nun große Räume in der eigenen Halbzeit: Benzema ließ die erste Großchance aus, als er alleine vor Oblak im Slowenen seinen Meister fand (70.). Kurz darauf scheiterte auch Ronaldo aus der Distanz am Schlussmann (78.) und Bales Versuch wurde kurz vor der Linie geblockt (78.). Oblak hielt seine Vordermannen in dieser Phase im Spiel und konnte sein Können auch im größten Spiel des europäische Klub-Fussballs unter Beweis stellen. Oblak stürmte aus seinem Tor, machte sich vor Ronaldo groß und parierte dessen Direktabnahme im eins gegen eins. Auch gegen Benzema war Oblak zur Stelle. Er verkürzte den Winkel geschickt, hatte aber auch das Glück, von Benzema angeschossen zu werden. In der verbleibenden Spielzeit glückte keinem der beiden Teams mehr der Lucky Punch, es ging in die Verlängerung.

Real wirkte zwar am Ende seiner Kräfte, kam aber immerhin zu Halbchancen durch Cristiano Ronaldos Kopfball (94.) und Danilos Distanzschuss (102.). Allzu zwingend war dies aber nicht und Oblak wurde in der Verlängerung nicht mehr gefordert. Im zweiten Abschnitt plagten sich die Akteure immer wieder mit Krämpfen herum. Filipe Luis musste vom Feld, Bale war entkräftet, für Koke ging es nicht mehr weiter. Die Entscheidung musste im Elfmeterschiessen gefunden werden. Atleticos Oblak parierte in dieser Saison nur einen Elfer - gegen Bayerns Müller. Oblak wählte eine eigene Technik. Er wartete lange, spekulierte nicht und hoffte schwach geschossene Elfmeter so parieren zu können. Lucas Vazquez machte es als Madrider Schütze beim ersten Elfmeter ganz cool, schob rechts unten ein. Oblak mit seiner Technik hier ohne Chance. Auch Marcelo machte es beim zweiten Elfmeter. Oblak ist in der richtigen Ecke, kommt aber nicht mehr ran. Bale machte es wie seine Kollegen zurvor: rechts unten - Tor! Oblak war erneut ohne Abwehrchance. Sergio Ramos behielt die Nerven - auch er wählt die rechte untere Ecke. Oblak musste nun gegen den Weltstar Ronaldo halten. Cristiano Ronaldo sorgte aber ganz sicher für die Entscheidung: Halbhoch rechts trifft er zum 5:3 und machte Real damit zum Champions-League-Sieger. Oblak konnte die bittere Niederlage nicht verhindern, doch war sicherlich die größte Überschung der Saison. Er überzeugte mit konstanz starken Leistungen und verhalf Atletico Madrid dadurch bis iins Finale. Die Niederlage konnte Oblak im Elfmeterschiessen dann allerdings nicht verhindern, das Glück war nicht auf der Seite des Slowenen.

Torwartvergleich Navas (Real) Oblak (Atletico)
Schüsse aufs Tor/davon abgewehrt 4/3 8/7
Gegentore (reguläre Spielzeit) 1 1
Torwartparaden 3 7
Flanken abgefangen 0 0
Gefaustete Bälle 0 0
Ballkontakte 43 32
Pässe/davon angekommen 35/18 (51%) 17/8 (47%)

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